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Feuchte

Für unserer Expertensoftware WinIso® für die Berechnung von Wärmeströmen, Wärmebrücken, Isothermen und Uf-Werten nach EN ISO 10077-2:2018 ist das Add-On "Feuchte" zur Berechnung der relativen Feuchte, Dampfdiffusion und dem Tauwasserausfall verfügbar.

Addon „Feuchte“ in WinIso®


Mit dem Addon „Feuchte“ stehen Ihnen folgende Auswertungsmodi zur Verfügung:

Relative Feuchtefelder

Die Anzeige gibt Auskunft über die Qualität des Profil/Bauteils. Je dunkler die Stellen im Profil sind, desto größer ist die relative Feuchte d.h. ein Risiko für Tauwasserausfall. Der berechnete Wert Psat ist der Sättigungsdampfdruck an der Stelle im Bauteil. Er ist Temperaturabhängig und sagt aus wie viel Wasser in Pa das Bauteil an der jeweiligen Stelle maximal aufnehmen kann.

Pi ist der Wasserdampfpartialdruck an der jeweiligen Stelle. Der Partialdruck stellt sich durch die Randbedingungen und die Wärmeübertragung in Bauteilen und Hohlraum ein. Übersteigt der Partialdruck den Sättigungsdruck ist das Bauteil an der Stelle „übersättigt“ in Folge fällt Tauwasser aus.


Dampfdiffusionsstromfelder

 

Es wird angezeigt wie viel Wasser in g/m*d durch ein Bauteil strömt. Der Wasserdampfstrom verläuft analog zu dem Temperaturverlauf durch ein Bauteil. D.h.  der Wasserdampfstrom fließt entlang des Partialdruckgefälles von hoch zu niedrig. Maßgebend für den Diffusionsstrom durch ein Bauteil ist die Widerstandszahl μ. Je größer die Zahl ist, desto undurchlässiger ist der Baustoff.


Tauwasserausfall:

Übersteigt der Partialdruck Pi den Sättigungsdampfdruck Psat kommt es zum Tauwasserausfall im Profil. Häufige Ursachen sind niedrige Temperaturen sowie niedrige Diffusionswiderstandszahlen μ der einzelnen Bauteile. Stellen an denen Tauwasser ausfällt sind Bauteil blau markiert.